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Diese Seiten sind dem OPEL CIH-Motor
mit
Turbo- und Kompressoraufladung gewidmet...

UPDATED 20.03.07:
WILLKOMMEN,
ZU DER ERSTEN UND UMFASSENDSTEN SEITEN IM DEUTSCHPRACHIGEM WWW-RAUM ÜBER DIE KOMBINATION EINES ABGASTURBOLADERS MIT DER
OPEL CIH MASCHINE UND DIE ERSTE HOMEPAGE IM SCHWEIZER WWW-RAUM ÜBER DEN OPEL MANTA B...
NICHT NUR OPTISCH SCHNELL...
...könnte man den Titel für einen OPEL
MANTA B hier schreiben, da die orig. Motorisierung des Manta B ab Werk auf 110 PS und mit Kat. sogar auf 107 PS festgelegt/gedrosselt
wurde! Ganz klar, wenn der OPEL MANTA nicht seine schnittige, sportliche Karosserieform hätte, wäre er nie ein Verkaufsschlager
von OPEL geworden. Wer am 11.04.03 Motorvision Classic
auf DSF angeschaut/gesehen hat, wird die Worte des Moderators Engert im Ohr haben; "Der Manta B GSI hat unter
der Haube 110 PS, und damit zieht er nicht gerade die Wurst vom Teller...". Der Moderator, Einer der weiss was
er redet/spricht und sehr viele Autos schon getestet hat, hat wohl hier leider recht... Der Moderator Engert spricht wohl an allen leistungsorientierten Mantafahrern aus der Seele. Da ich persönlich der Meinung
bin, dass der gute OPEL MANTA B mit seinem wilden 80er Jahre Tuning noch lange nicht zu einer AOIG (Alt-Opel Interessen Gemeinschaft)
anzugehören hat und ein Manta sicher noch nicht sein Alt-Herren-Rentneralter erreicht hat - man stelle sich zwischen/inmitten 54'er
Kapitäns, Mantas vor! Dass man mit gezieltem Krafttuning den CIH Motor, sogar den PKW's neueren Baujahres
die Linke Spur immer noch im Jahre 2006 streitig machen kann, ist doch für ein OPEL dieses Baujahres die Ehre schlechthin,
als um bei der AOIG ins Rentenalter zu gehen... Für Alle, die Meinen, ein getunter Manta sei nichts mehr wert und würde schlecht
zu verkaufen sein, kann ich hier zurück auf das Beispiel des OPEL COMMODORE A STEINMETZ zurückgreifen! Die COMMODORE
A's wurden seinerseits/damals sehr wild von der Firma STEINMETZ getunt - die vorderen Kotflügel wurden für die Verbreitungen
aufgeschnitten. Und heute nach -zig Jahren werden STEINMETZ COMMODORE A's sehr deutlich mehr als ein orig. COMMODORE
A gehandelt! Auch in den 80er Jahren schlachtete man, weil man meinte ein STEINMETZ COMMODORE A sei nichts wert, massenweise!
Und Heute?? Fünfstellige Euro Beträge bestätigen die Wahrheit dieser Zeilen wohl... Das die Autos aus der 80er Jahre Aera meistens nicht fachgerecht und rostmässig ohne besonderen Schutz umgebaut wurden,
ist sicher nicht von der Hand abzuweisen, einerseits muss man nach 20 Jahren sagen, dass neue Verbreitungstechniken und Verarbeitungsmethoden
sicher den Fortschritt in diese Tuningmethode gebracht haben. Erste Voraussetzung ist natürlich, dass die Tunings-Arbeiten
an Fahrzeugen, von einer fachkundigen Hand ge-/bearbeitet wurden! Für
Alle, die die Excluvisität am OPEL MANTA B zu schätzen wissen, und nicht mit orig. 110 PS unterwegs sein wollen, sind diese
Seiten gewidmet worden... Es geht hier nicht um modernen, millionenfachen
Serienlook, hier geht es um Exclusivität im wahrsten Sinne des Wortes.... Es
geht hier um Aufladung, Ladedruck und um erzwungenem Druck, die dem alten OPEL CIH Triebwerk im wahrsten Sinne die Brennräume
in Temperaturbereiche vorstossen lässt - die bei einem orig. CIH als "ungesund" gelten würden. TURBO Rulezz! Der CIH Grauguss ist ab Werk in Sachen Kraft und Leistung leider nicht voll ausgeschöpft
worden, da OPEL immer bei seinen Motoren auf Langlebigkeit und auf Zuverlässigkeit aufbaute. Dem guten alten OPEL CIH Motor wird hier dank eines Turboladers wortwörtlich Dampf gemacht! Bei standfesten
192 PS bei 0.8 Ladedruck liegt die Grenze des haltbaren für einen 4 Zylinder CIH jeweils von gut und böse...

Der Manta stammt aus jener Zeit, als
Tunen noch Frisieren hiess. Da er "DER" Typische Tuning-Vertreter der 80er Jahre ist, ist es sicher nicht fehl, ihn mit
den klassischen Tuningsmitteln von damals heute noch aufzurüsten, das Schlagwort von damals war und ist TURBO! Doch nicht
irgendein Motor, nein es sollte schon einer mit Stil sein, nämlich der gute alte CIH, der seine Feuertaufe im Opel Rekord
B (1966) erlebte. Im Zeitalter von 16V, Aluzylinderköpfen und variablen Saugröhren erscheint es wohl perplex, dass
man dem alten CIH eine Leistungssteigerung mit einem Turbolader dampf macht. Natürlich kann man sich
einen Calibra Turbo zulegen, anstatt sich die Mühe zu machen einen CIH umzurüsten. Doch hat man mit neuen modernen Turbofahrzeugen nicht
einen "Brot und Butter" Fahrzeug? Auch ein neues Fahrzeug ist vor Ausfällen und Motorschaden nicht sicher, vorallem heutzutage,
wo man schon im Werk überall versucht Geld/Material einzusparen. Also warum nicht hochkarätige Turbotechnik dem guten
millionenfach bewährten alten CIH anvertrauen? Und wo ein CIH Motor seine unermüdliche Arbeit verrichtet ist die dazugehörende
Karosserie sicher schon ein Opelklassiker! Vor allem hat man bei den Motorräumen der Opels, die bis Anfangs der 80er
Jahre gebaut wurden und noch Hecktrieb hatten, genug Platz! Der CIH Motor ist von Werk aus eine robuste, millionenfach bewährte
Maschine. Der Zylinderkopf ist nicht, wie heute im Motorenbau selbstverständlich ist, aus empfindlichem Aluminium, sondern
aus stabilem Grauguss. Geschichten, dass der CIH in manchen Fällen über zig hundert Kilometer ohne Wasser und Oel gelaufen
ist kann man als wahr bestätigen. Nicht in den seltensten Fällen wurden die Maschinen nur manchmal mit Oel und Wasser nachgefüllt.
Dank der einfachen und unkomplizierten Motorenaufbau/art sind sie noch etliche Tausend Kilometer weitergelaufen. Die
Turboaufladung und CIH war für die meisten Tuner ein Neugebiet. Der Motor war von Grund aus robust, kein Zweifel,
doch Kraft durch Zwangsbeatmung? Zuviel des Guten? Die Geschichten um Turbo und CIH waren für die meisten Tuner schlicht unrentabel.
Die gewonnene Leistung stand in keinem Verhältnis zu den Kosten - zu teuer! Zu aufwending für die gewonnene Leistung!
Und vor allem, wie dankbar wäre der CIH für diese Leistungssteigerung gewesen? Seine Haltbarkeit? Seine Alltagsqualitäten?
Seine sprichwörtliche Zuverlässigkeit? Fragen über Fragen! Es ist doch klar, dass keiner soviel Geld und Investition
in einen Motor reinsteckt, von dem man nächstens erwartet, dass er auseinanderfliegt. Da der CIH ab Werk nicht für solche
Extrembetriebe ausgelegt war, würde, aus verständlichem Grund, kein Tuner eine Garantie in Sachen Langlebigkeit geben. Da
OPEL auch noch einen kostengünstigen und einen Werkserprobten 16V mit 150 PS konstruierte, hatte man einen
starken, dem CIH überlegenen, 4 Zylinder im Motorenangebot. All diese Sachen brachten wohl das Unternehmen CIH Turbo
zum Scheitern. Aber der Vorteil des CIH gegenüber 16V liegt auf der Hand, er ist unempfindlicher und ist auch
mit wenig "Pflege" zufrieden - stabiler Grauguss halt. Natürlich ist der 16V sicher nicht im Vergleich mit dem CIH die
zweite Wahl, man sollte hier auch sagen, dass der 16V, der ja vor allem im Kadett E GSI 16V eingesetzt wurde, in Sachen Motorentechnologie
/ Motorenmanagement sicher einen hohen Standart darstellt - keine Frage. In der Schweiz, wo an Qualität und Präzision höchste
Ansprüche gestellt werden und wo die Gesetzesauflagen am strengsten sind, vollbrachten zwei Motoreningenieure das Projekt
CIH TURBO zum Laufen. Die beiden Motoreningenieure Wyder und Riesler aus der Schweiz warfen alle Fragen über Bord
und brachten 1979 die Kombination CIH mit Aufladung auf den Markt (Siehe AUTOMOBIL REVUE 30/1980, SPORT AUTO
11/80, RALLYE RACING 8/1980). Sie brachten das Zustande, was damals Mantzel, Irmscher, Hintermeier und diverse Tuner in
Deutschland, nicht 100 % gelang - eine zufriedene Leistungssteigerung der CIH Maschine mit Turboaufladung. Das
die CIH TURBO Maschine keine Einzelauflage der beiden Motoreningenieure war, zeigt auch die Zahl der Kleinserie: 25 Mantas
wurden mit Aufladung versehen. Im Jahre 1979 erprobten die Herren Wyder und Riesler über einem Jahr, bis sie
die richtige Kombination fanden; so wurde das Verdichtungsverhältnis von 9,4:1 auf 8:1 zurückgenommen. Der Zündzeitpunkt
wurde auf spät und die Einspritzanlage geändert. Die Wärmewerte der orig. Zündkerzen konnte man beim aufgeladenem CIH vergessen,
sie wurden gegen Kerzen mit höheren Wäremewerten ausgetauscht. (Man sollte bedenken, dass bei diesem Austausch, wenn
man oft Kurzstreckenverkehr fährt, die Zündkerzen mehr zum verrusen neigen, als die orig. Zündkerzen. Aussetzer und ein
unrunder Motorlauf wären die Folgen). Auf Ladeluftkühler wurde damals bewusst aus Kostengründen verzichtet. Auch die
orig. Auspuffanlage musste gegen eine Gruppe A Anlage ausgetauscht werden. Zusätzlich empfohlen wird ein Thermostat-Oelkühler.
Der Turbo-Manta erhielt damals den stolzen Namen TURBOJET. Der Vorteil eines CIH mit Turboaufladung ist vor allem
der, dass man keine Monsterumbauten im Motorraum vorzunehmen hat. Der Nächste Vorteil ist, dass der CIH 4 Zylinder mit
Turboaufladung gewichtsmässig und vom Kraftstoffverbrauch her dem 6 Zylinder Sauger CIH überlegen ist! Auf Luftdruck-Schwankungen
ist der Turbomotor immun, d.h. wo bei Gebirgsfahrten oder bei Steigungen, dem Saugmotor die "Puste" ausgeht, (getunt
oder Serie) kann man mit einem aufgeladenen Motor erst so richtig die Sporen geben - der Turbomotor reagiert nicht auf
Luftdruck-Schwankungen. Im Detail: Der Turbolader dient dazu, die für die Verbrennung erforderliche Luft zu verdichten und
den Luftdurchsatz (Füllungsgrad) des Zylinders zu erhöhen - Die Luft wird mit "Zwang" und mit Druck dem Motor zugeführt. Die
Leistung und der Drehmoment steigen immens bei gleichbleibendem Hubraum und bei gleicher Motordrehzahl, man holt die Leistung,
nicht wie bei einem Sauger aus höheren Drehzahlen (=Verschleiss).
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